Kategorie-Archiv: KSK3

KSK-Teams am kommenden Spieltag auf Reisen

Am drittletzten Saisonspieltag am 23./24.02. sind alle drei KSK-Teams auf Reisen.
Bereits am Samstag 23.02.19 reist in der Kreisklasse CO/LIF/KC KSK 3 (6:2 Punkte, Rang 2) nach Einberg (5:3 Punkte, Rang 4), Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Am Sonntag dem 24.02.19 tritt in der Bezirksliga Oberfranken West KSK 2 (3:9 Punkte, Rang 9) um 09:00 Uhr als Außenseiter bei der SG Hollfeld/Memmelsdorf (9:3 Punkte, Rang 2) an. Um 10:00 Uhr startet in der Regionalliga Nordwest dann der Wettkampf von KSK 1 (9:3 Punkte, Rang 2) beim SV Würzburg 2 (2:10 Punkte, Rang 10), in dem die Kronacher als Favorit gehen.

Kronacher Teams vor schweren Heimaufgaben

Am kommenden Sonntag dem 03.02.19 um 10:00 Uhr empfängt in der Regionalliga Nordwest die Kronacher Erste (7:3 Punkte, Rang 3) die SpVgg Stetten (3:7 Punkte, Rang 7), gegen die es in den bisherigen drei Duellen noch nie zu einem Sieg reichte. Bereits um 09:00 Uhr beginnt in der Bezirksliga Oberfranken West das Heimspiel der Kronacher Zweiten (3:7 Punkte, Rang 8) gegen den souveränen Tabellenführer SSV Burgkunstadt (10:0 Punkte, Rang 1). Die beiden Spiele finden im Gasthaus Weber im Kronacher Ortsteil Gehülz statt.

KSK 2 bricht gegen Tettau den Bann, KSK 1 und KSK 3 mit Teilerfolgen

Regionalliga Nord-West: Kronacher SK 1 – SV Seubelsdorf 4:4

Das Nachbarduell gegen den in Bestbesetzung angetretenen Aufsteiger aus Seubelsdorf endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Nach den schnellen Auftaktremisen von Alexander Becker und Edgar Stauch – ihre beiden leicht favorisierten Gegner waren an diesem Tag nicht in Kampflaune – übersah Tobias Pfadenhauer in bereits gedrückter Stellung gegen Dr. Uwe Voigt eine zweizügige Kombination, die ihm Dame und Partie kostete. Am „Jugendbrett“ lieferten sich Nico Herpich und Tobias Kolb eine spannende Partie, die trotz ungleicher Materialverteilung mit einem Unentschieden endete. Gilbert Rebhan setzte gegen Iwan Adamovic bereits in der Eröffnung das Brett in Flammen, musste in der Folge einige bange Momente überstehen, wurde aber für seinen Angriffsmut mit dem vollen Punkt belohnt. Nachdem Walter Lechleitner in der Eröffnung die beiden von Marko Hofmann angebotenen Gambitbauern mitgenommen hatte, übersah der Kronacher Vereinsmeister ausgangs des Mittelspiels eine Mattdrohung, die den sofortigen Partieverlust zur Folge hatte. Heinrich Horther setzte seinen Gegner Christian Gebhardt von Anfang an unter Druck und schien bereits auf der Siegesstraße, musste sich aber nach einer Ungenauigkeit mit dem halben Punkt zufriedengeben. Am Spitzenbrett zeigte Tobias Becker gegen den klar favorisierten Jürgen Gegenfurtner eine starke Leistung. Bereits ausgangs der Eröffnung startete er gegen den weißen König einen unwiderstehlichen Angriff und führte diesen mit einer sehenswerten Kombination siegreich zu Ende.

Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Jürgen Gegenfurtner 1:0
Edgar Stauch – Michal Michalek remis
Alexander Becker – Markus Bergmann remis
Gilbert Rebhan – Iwan Adamovic 1:0
Walter Lechleitner – Marko Hofmann 0:1
Heinrich Horther – Christian Gebhardt remis
Tobias Pfadenhauer – Dr. Uwe Voigt 0:1
Nico Herpich – Tobias Kolb remis
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Am Spitzenbrett gelang Tobias Becker (rechts) ein sehenswerter Angriffssieg gegen den klar favorisierten Seubelsdorfer Jürgen Gegenfurtner

Gilbert Rebhan (vorne rechts) setzte sich dank Angriffsschach gegen Iwan Adamovic durch, KSK-Vereinsmeister Walter Lechleitner (hinten rechts) musste sich Marko Hofmann geschlagen geben

Bezirksliga West: Kronacher SK 2TSV 1860 Tettau 1 5:3

Im Vergleich zur geplanten Aufstellung musste beim Kronacher SK 2 diesmal lediglich auf einer Position mit Johannes Renner ein Nachrücker spielen. Gegen die Überraschungsmannschaft der Saison war es jedoch insbesondere ihm zu verdanken, dass der erste Mannschaftssieg gelang. Doch der Reihe nach: Bereits nach sehr kurzer Spielzeit bot Ferdinand Hager (TSV) seinem Kontrahenten die Punkteteilung an, die Dominik Kessel nach kurzem Überlegen auch annahm, da er keine Vorteile auf seiner Seite sah. Insgesamt spielten die Kronacher diesmal sehr solide und zum Teil mit schönem Angriffsschach und so gelang es Hans Blinzler auch bereits im Ausgang der Eröffnung den gegnerischen König bloßzustellen. Nachdem sein letzter Verteidiger eliminiert war, gab Dr. Ratomir Radomirovic auf. Um nicht, wie schon geschehen, durch einen Konzentrationsfehler um die Früchte seines Spiels gebracht zu werden, bot nun Dieter Seidel seinem Gegner Lutz Müller-Welt remis an, was dieser akzeptierte. Hans-Joachim Schmierer war bemüht den Damenflügel von Thomas Münch aufzureißen, doch verteidigte dieser sich geschickt und so gab es auch an diesem Brett ein Unentschieden. Nun jedoch kam die Stunde des Youngsters, der sich diesmal nicht mit jugendlichem Leichtsinn durchsetzte, sondern mit bedächtigem Spiel auf einen Fehler des erfahrenen Willy Güntsch wartete. Dann schlug er jedoch zu, eroberte durch eine Kombination einen ganzen Turm und spielte anschließend die Partie sicher nach Hause. Dass Tettau nun durch einen Sieg von Friedel Tomaschko gegen Hans Neuberg, der einen durchgepreschten Bauer nur durch Turmverlust beseitigen konnte, etwas herankam, war nicht weiter tragisch. Denn Lieb hatte einen in der Eröffnung erzielten Bauerngewinn bis ins Endspiel verteidigt und konnte diesen durch korrektes Positionsspiel einen Zug früher als der Gegner zur Dame umwandeln. Einen starken Tag hatte auch Frank Baumgärtner, der sich keinen einzigen gravierenden Fehler leistete und lediglich das Pech hatte, dass Steffen Kirchhübel stets noch eine Verteidigung fand. Trotz leichter Vorteile war er am Ende ebenfalls mit der Punkteteilung einverstanden, da der Kronacher Sieg schon sicher war.

Neuberg, Hans-Gerhard – Tomaschko, Friedrich 0:1
Schmierer, Hans-Joachim – Münch, Thomas ½:½
Baumgärtner, Frank – Kirchhübel, Steffen ½:½
Kessel, Dominik – Hager, Ferdinand ½:½
Lieb, Rudolf – Niehaus, Marco 1:0
Seidel, Dieter – Müller-Welt, Lutz ½:½
Blinzler, Hans – Dr. Radomirovic, Ratomir 1:0
Renner, Johannes – Güntsch, Willy 1:0
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So sehen Sieger aus: KSK-Vorstand Hans Blinzler (vorne links) und Johannes Renner (hinten links) brachten die Kronacher Zweite gegen Tettau mit ihren schön herausgespielten Erfolgen auf die Siegesstraße

Kreisklasse: Kronacher SK IIIFC Nordhalben II 3:3

Nordhalben reiste statt mit sechs lediglich mit vier Spielern an, weshalb die beiden Schülner-Geschwister kampflos die Brettpunkte erhielten. Während David Müller gegen Michael Heinisch anschließend am dritten Brett chancenlos war, erzielte Jugendspieler Tarek Becic gegen den erfahrenen Willi Köstner eine verdiente Punkteteilung. Da am Nachbarbrett der Mannschaftskamerad gerade einen vielversprechenden Angriff startete, gab Alexander Mainz seine Partie gegen Tobias Köstner ebenfalls Remis. Doch Uwe Barthold geriet schließlich in Zeitnot und damit etwas außer Tritt. Weil er in den letzten 5 Minuten bis zur Zeitkontrolle nicht mitschreiben musste, war er sich zudem über die genaue Zügezahl nicht sicher und machte – um sicherzugehen – noch einen schnellen Zug, der sich dann jedoch als Fehler herausstellte und schließlich die Partie kostete. So endete der Wettkampf 3:3!

Mainz, Alexander – Köstner, Tobias ½:½
Barthold, Uwe – Birke, Stefanie 0:1
Müller, David – Heinisch, Michael 0:1
Becic, Tarek – Köstner, Willi ½:½
Schülner, David – kampflos  +:-
Schülner, Benedikt – kampflos +:-
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Erster Spieltag im neuen Jahr steht für KSK im Zeichen der Schachkreis-Derbys

Am ersten Spieltag im neuen Jahr haben alle drei KSK-Teams Heimrecht. Bereits am Samstag 19.01.19 steht in der Kreisklasse das Frankenwald-Derby zwischen KSK 3 (5:1 Punkte, Rang 2) und dem FC Nordhalben II (4:2 Punkte, Rang 3) an. Am kommenden Sonntag dem 20.01.19 um 10:00 Uhr empfängt in der Regionalliga Nordwest KSK 1 (6:2 Punkte, Rang 4) den Nachbarn SV Seubelsdorf (2:6 Punkte, Rang 7) zum ersten Ligawettkampf seit 1993! In der Bezirksliga Oberfranken West kämpft bereits um 09:00 Uhr KSK 2 (1:7 Punkte, Rang 10) in einem weiteren Derby gegen den Überraschungszweiten TSV Tettau (6:2 Punkte, Rang 2) fast schon um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt.

KSK 1 stürzt Tabellenführer, KSK 2 und KSK 3 mit Teilerfolgen

Regionalliga Nord-West: Kronacher SK 1 – SF Sailauf  5:3

Ein hartes Stück Arbeit hatte die Kronacher Erste am Totensonntag zu verrichten, bis der Sieg gegen den Tabellenführer aus dem Vorspessart feststand. Tobias Pfadenhauer sah sich zunächst starkem Druck von Christian Fäth ausgesetzt und nahm daher das Remisangebot seines Gegners an. Heinrich Horther kam gegen den Sailaufer Mannschaftsführer Robin Hasenstab gut aus der Eröffnung, erhielt nach einem Konter eine zweischneidige Stellung und nahm ebenfalls das angebotene Remis an. Mannschaftsführer Edgar Stauch wählte in unklarer Stellung das falsche Feld für seine Dame und musste sich kurz darauf der Sailaufer Nachwuchshoffnung Magnus Junker geschlagen geben. Am Spitzenbrett verteidigte sich Tobias Becker gegen Alexander Zentgraf mit den schwarzen Steinen umsichtig und erzielte eine sichere Punkteteilung. Im Duell der Youngster opferte Nico Herpich gegen Tom Kissel Material für Angriff und wurde dafür mit dem vollen Punkt belohnt. Walter Lechleitner zeigte gegen Klaus Oster eine starke Partie, überspielte seinen Gegner aus der Eröffnung heraus und brachte mit seinem souveränen Sieg den KSK in Front. Nichts für schwache Nerven war die Partie von Gilbert Rebhan gegen Gebhard Elbert. Nach passiver Eröffnungsbehandlung erhielt der Sailaufer eine glatte Gewinnstellung, geriet dann aber nach einem schwachen Zug noch in ein Mattnetz. Mit nur noch wenigen Sekunden Bedenkzeit auf der Uhr setzte der Kronacher dann matt, woraufhin der Sieg für Kronach feststand. Alex Becker wehrte das spekulative Figurenopfer des Sailaufer Urgesteins Norbert Aßmann kaltblütig ab, kam in der Folge in Vorteil, forcierte dann aber die Punkteteilung, da der Mannschaftskampf bereits entschieden war.

Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Alexander Zentgraf remis
Edgar Stauch – Magnus Junker 0:1
Alexander Becker – Norbert Aßmann remis
Gilbert Rebhan – Gebhard Elbert 1:0
Walter Lechleitner – Klaus Oster 1:0
Heinrich Horther – Robin Hasenstab remis
Tobias Pfadenhauer – Christian Fäth remis
Nico Herpich – Tom Kissel 1:0
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Die „KSK-Mittelachse“ Gilbert Rebhan (links vorne) und Walter Lechleitner (links hinten) hatte mit ihren Siegen maßgeblichen Anteil am Kronacher Erfolg gegen Tabellenführer Sailauf.

Nico Herpich (rechts) setzte sich dank mutigem Angriffsschach im Duell der Youngster durch.

Bezirksliga West:  Kronacher SK 2 – TSV Mönchröden 4:4

In einem spannenden Wettkampf der dritten Runde ging es bereits gegen den Abstieg. Stundenlang herrschte knisternde Spannung im Spielsaal und bis zum letzten Zug der letzten Partie blieb das Match zwischen zwei Teams, die im Vorjahr punkt- und auch brettpunktgleich dem Abstieg entgehen konnten, sehr spannend.

Zum Auftakt gab es an den Brettern 5 und 6 zwei Remisen, wobei sich die Kronacher allerdings etwas mehr erwartet hatten. Seidel spielte diesmal sicher, aber auch ohne Risiko, während Blinzler konsequent auf eine Bauernschwäche spielte, in abgeriegelter Stellung jedoch kein Durchkommen fand (1:1). Dominik Kessel musste der deutlich größeren Erfahrung seines Gegners Tribut zollen und verlor im unübersichtlichen Mittelspiel Material, während sich Johannes lang nach längerer Spielpause bald zurechtfand und mit den aktiveren Figuren nach gut zwei Stunden verdient den vollen Punkt holte (2:2). Erst eine ganze Stunde später stellten am Spitzenbrett Hans Schmierer und sein offensichtlich gleich starker Kontrahent ihre jeweiligen Gewinnversuche ein und beendeten ihre Partie mit einem leistungsgerechten Friedensschluss. (2,5:2,5).  Nun ging es Schlag auf Schlag. Am 7. Brett, wo origineller Weise der mit Abstand älteste der 16 Spieler, der 83-jährige Mönchrödener Anton Zeik gegen den deutlich jüngsten Kronacher, den 12-jährigen Johannes Renner antrat, setzte sich am Ende die reiche Erfahrung des noch eine scharfe Klinge spielenden Altmeisters gegen drängende Jugend durch und die Rödentaler gingen in Führung (2,5:3,5). An Brett 2 schenkten sich Baumgärtner und Redl nichts. Obwohl der Mönchrödener schließlich in Vorteil zu kommen schien, musste er wegen seiner Zeitprobleme ins Remis einwilligen (3:4). Der Wettkampf schien nun für Kronach verloren, da Rudi Lieb trotz Qualitätsvorsprung gegen das Läuferpaar kein Rezept fand. Trotzdem hatte der beim KSK als Verteidigungskünstler bekannte Lieb mit zähem Gegenspiel am Ende Erfolg und gewann nach fehlerhafter Endspielbehandlung Eisenachers. Damit stand ein wohl gerechtes 4:4-Unentschieden fest, worüber sich die Gastmannschaft sichtlich mehr freute als die nun auf dem vorletzten Platz liegende Kronacher „Reserve“.

Einzelergebnisse:
Hans Schmierer – Stefan Reitzler remis
Frank Baumgärtner – Thorsten Redl remis
Dominik Kessel – Frank Oppel 0:1
Rudolf Lieb – Bernd Eisenacher 1:0
Dieter Seidel – Jürgen Eisenacher remis
Hans Blinzler – Martin Bauer remis
Johannes Renner – Anton Zeik 0:1
Johannes Lang – Klaus Friedl 1:0
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Er kam, sah und siegte – in seinem ersten Spiel für KSK 2 steuerte Johannes Lang (links) einen wichtigen Sieg beim 4:4-Unentschieden gegen Mönchröden bei.

Kreisklasse: Kronacher SK 3 – TSV Tettau 2 2:2

In einem spannenden Wettkampf trotzte Tettau II der gut aufgestellten Kronacher „Dritten“ ein verdientes Unentschieden ab. Blinzler hatte einen Bauern mehr, als Güntsch mit einem tollen Figurenopfer die Partie noch „drehen“ konnte. Müller behandelte das Mittelspiel besser als sein junger Gegner und siegte verdient. Tröbs konnte auf Dauer dem Druck der gegnerischen Figuren nicht standhalten und verlor. Martin hatte in seinem ersten Spiel in der Kreisklasse eine gute Stellung erreicht, im Endspiel war jedoch der Kronacher stärker. Insgesamt ging die Punkteteilung in Ordnung.

Einzelergebnisse:
Willy Güntsch – Hans Blinzler 1:0
Jürgen Müller – Johannes Renner 1:0
Rainer Tröbs – Uwe Barthold 0:1
Alfons Martin – Jonas Burger 0:1
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Richtungsweisender dritter Spieltag für KSK-Teams

Am kommenden Wochenende 24./25.11. steht für die drei KSK-Teams ein richtungsweisender Spieltag an. In der Regionalliga Nordwest empfängt KSK 1 (2:2 Punkte, Rang 6) am Sonntag Tabellenführer SF Sailauf und der Ausgang des Wettkampfs entscheidet darüber, wohin der Weg der Ersten in dieser Saison führen wird. In der Bezirksliga Oberfranken West besitzt KSK 2 ebenfalls Heimrecht gegen den TSV Mönchröden (2:2 Punkte, Rang 5) und benötigt nach zwei Niederlagen dringend ein Erfolgserlebnis. Bereits am Samstag steht dem noch verlustpunktfreien Team von KSK 3 in der Kreisklasse Kronach beim starken TSV Tettau II (2:2 Punkte, Rang 5) ein echter Härtetest bevor.

Vorschau auf den 2. Saisonspieltag am 10./11.11.2018

Am kommenden Wochenende sind alle drei KSK-Mannschaften im Einsatz. KSK I tritt am Sonntag in der Regionalliga Nordwest beim wiedererstarkten SK Bad Neustadt I an. Da beide Teams ihr Auftaktspiel gewinnen konnten, ist ein spannender und enger Wettkampf zu erwarten. Ein ähnlich enger Wettkampf ist im Nachbarschaftsderby zwischen dem SC Steinwiesen I und KSK II zu erwarten. Bereits am Samstag empfängt KSK III im Spitzenspiel der Kreisklasse I die zweite Mannschaft des SC Steinwiesen.

Ergebnisse des 1. Spieltags am 20./21.10.2018

Regionalliga Nordwest:
Kronacher SK – TSV Rottendorf 4½:3½
Ein Saisonauftakt nach Maß gelang dem Kronacher Regionalligateam mit dem Heimsieg gegen das stärker eingeschätzte Team aus Rottendorf. Nach zwei frühzeitigen Remisen zu Wettkampfbeginn – Alexander Becker zog den Angriffsbemühungen von Andrey Bobrov frühzeitig den Zahn und Edgar Stauch nahm in ausgeglichener Stellung das Remisangebot von Matthias Königer an – entwickelte sich an den restlichen Brettern das erwartet zähe Ringen. Nachdem Heinrich Horther sein gleichstehendes Endspiel gegen die 15-jährige Rottendorfer Nachwuchshoffnung Alexander Kühn remis gab, steuerte Andreas Murmann gegen den Rottendorfer Goalgetter Günter Schmidt durch beherztes Angriffsschach ebenfalls einen halben Punkt bei. Am Spitzenbrett gelang es Tobias Becker gegen den stärksten Rottendorfer Spieler Dr. Peter Ostermeyer durch feines Positionsspiel stets das Stellungsgleichgewicht zu halten, so dass die Partie im Endspiel mit einem Remisschluss endete. KSK-Vereinsmeister Walter Lechleitner stellte gegen Tom Haasner einmal mehr seine taktischen Fähigkeiten in Angriffspositionen unter Beweis, bestrafte die Ungenauigkeiten seines Gegners konsequent und brachte den KSK mit seinem Sieg in Front. Tobias Pfadenhauer unterminierte das optisch stark wirkende Bauernzentrum von Dieter Schäflein nach und nach, eroberte in der Folge zwei Bauern und wickelte in ein gewonnenes Endspiel ab. In der letzten noch laufenden Partie ließ KSK-Jugendspieler Nico Herpich ausgangs des Mittelspiels zunächst einen Bauerngewinn aus und musste sich nach einer weiteren Ungenauigkeit im Endspiel seinem erfahrenen Gegner Peter Güntner sogar noch geschlagen geben.
Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Dr. Peter Ostermeyer remis
Edgar Stauch – Matthias Königer remis
Alexander Becker – Andrey Bobrov remis
Walter Lechleitner – Tom Haasner 1:0
Andreas Murmann – Günter Schmitt remis
Heinrich Horther – Alexander Kühn remis
Tobias Pfadenhauer – Dieter Schäflein 1:0
Nico Herpich – Peter Güntner 0:1
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KSK-Vereinsmeister Walter Lechleitner (rechts) setzte Tom Haasner (links) von Anfang an unter Druck und landete einen Start-Ziel-Sieg

Bezirksliga Oberfranken West:
Kronacher SK 2 – RMV Conc. Strullendorf 1 2½:5½
Bereits ausgangs der Eröffnung unterbreitete Nüßlein Schmierer das Friedensangebot, das dieser in ausgeglichener Stellung auch annahm. An Brett 6 hatte Seidel einen schweren Stand, verlor im Mittelspiel zwei Bauern und konnte das Spiel nicht mehr halten. Umgekehrt erging es Blinzler, der mit einem Mehrbauer ins Endspiel ging und das Turmendspiel schließlich für sich entschied. Umsichtig legte Berin Becic seine Partie an, doch Dallheimer hielt dagegen und beendete die Partie durch eine feine Endspielkombination zu seinen Gunsten. 71 Züge dauerte die Partie von Kessel, dessen Läufer im Vergleich zum Springer von Schmidt zu unbeweglich war, was letztlich den Punkt kostete. Neuberg ließ im Mittelspiel eine gute Chance aus, da er nicht weit genug rechnete, verlor daraufhin einen Bauern und schließlich das Spiel am Spitzenbrett. Da nach Figurentausch die Bauernlinien so verkeilt waren, dass keiner der Monarchen ein Durchkommen sah, einigten sich Lieb und Hofmann nun auf die Punkteteilung. Zwischenzeitlich hatte Baumgärtner zwar die Qualität gewinnen können, doch brachte Adler sein Läuferpaar stark zur Geltung, sodass auch dieser Vergleich mit einem Unentschieden endete. Der Gesamtsieg für Strullendorf fiel angesichts der Gegenchancen dadurch allerdings mit 5,5:2,5 etwas zu deutlich aus.
Neuberg, Hans-Gerhard – Both, Josef 0:1
Schmierer, Hans-Joachim – Nüßlein, Bernhard ½:½
Baumgärtner, Frank – Adler, Herbert ½:½
Kessel, Dominik – Schmidt, Robert 0:1
Lieb, Rudolf – Hofmann, Günter ½:½
Seidel, Dieter – Bartelt, Ingo 0:1
Blinzler, Hans – Larisch, Thomas 1:0
Becic, Berin – Dallheimer, Helmut 0:1
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KSK-Vorstand Hans Blinzler (vorne links) steuerte gegen Strullendorf den einzigen vollen Punkt bei

Kreisklasse I:
TSV Untersiemau – Kronacher SK 3 0:4
KSK III – Jugendteam gewinnt zum Auftakt klar mit 4:0 beim TSV Untersiemau. David Schülner brachte die Kronacher Gäste in Führung, da sein Gegner zu viel übersah und dadurch etliche Figuren verlor. In ausgeglichener Stellung hatte sich David Müller minimale Stellungsvorteile erarbeitet. Einen Fehler des Gegners nutzte er nun aus und gewann danach ebenfalls schnell. Robin Beetz bestrafte das leichtsinnige Bauernspiel  von Gehlen und erhöhte durch den nächsten Erfolg das Ergebnis auf 3:0. Nach frühem Figurengewinn opferte Johannes Renner den Springer zurück, um dadurch einen Turm zu fangen, was den vierten Sieg zur Folge hatte.
Dieter Pressel – Johannes Renner 0:1
Peter Gehlen – Robin Beetz 0:1
Günther Bluder – David Müller 0:1
Kurt Lisker – David Schülner 0:1

Saisonabschluss: KSK 1 verliert kampflos gegen Kitzingen / KSK 2 hält durch Kantersieg in Mitwitz die Klasse / KSK 3 unterliegt zu Hause Einberg

SC Kitzingen – Kronacher SK I 8:0 kampflos
SK Mitwitz – Kronacher SK II 1½ : 6½
Kronacher SK III – VFB Einberg 1½ : 2½

Da die Kronacher Erste für den Schlussrundenwettkampf beim Tabellenzweiten keine Mannschaft zusammenbrachte, ging der Wettkampf kampflos mit 0:8 verloren. Dadurch beendete KSK1 die Saison 2017/18 auf dem siebten Platz. Meister und Aufsteiger ist der SK Klingenberg, absteigen muss nur der PTSV SK Hof.

Link zum Ligamanager der RLNW

Die Kronacher Zweite löste in der Bezirksliga West mit einem souveränen 6½:1½-Erfolg in Mitwitz das Ticket für die nächste Saison und konnte sich durch diesen Kantersieg sogar noch auf Rang sechs verbessern. Meister und Aufsteiger ist die SG Sonneberg, absteigen müssen der SK Mitwitz und der SK Weidhausen 2.

Link zum Ligamanager der Bezirksliga West Oberfranken

Durch die knappe 1½:2½-Schlussrundenniederlage gegen stark besetze Einberger beendete die lange um die Meisterschaft mitspielende Kronacher Dritte die Saison auf dem sechsten Platz.

Link zum Ligamanager der Kreisklasse Kronach

KSK 1 gerät beim Spitzenreiter unter die Räder / KSK 2 zieht im Kellerderby den Kürzeren / KSK 3 holt Unentschieden

SK Klingenberg – Kronacher SK I 6½ : 1½
Kronacher SK II – SG Hollfeld/Memmelsdorf 3 : 5
FC Nordhalben II – Kronacher SK III 3 : 3

Kronacher Erste rutscht nach deutlicher Niederlage in Klingenberg auf Rang sechs ab
Zweite Mannschaft verpasst gegen Hollfeld/Memmelsdorf Befreiungsschlag
Dritte Mannschaft holt bei stark besetzter Nordhalbener Zweite ein Unentschieden

Leon Thauer (rechts) spielte bei seinem Debut in der Ersten eine couragierte Partie und brachte seinen erfahrenen und spielstarken Gegner Simon Langer mächtig ins Grübeln

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