Archiv der Kategorie: Turniere

Tobias Pfadenhauer Kronacher Blitzschachmeister 2022

Als letzte Meisterschaft des Kronacher Schachklubs fand in diesem Jahr Mitte November die KSK-Blitzschachmeisterschaft 2022 statt. Aufgrund des engen Spielplans wurde der Kronacher Blitzmeister diesmal nicht in einer Turnierserie von vier Turnieren, sondern nur in einem einzigen Turnier ermittelt. Zu diesem Turnier fanden sich neun Spieler im Kronacher Spiellokal Rääblein’s ein, die in Partien mit fünf Minuten Bedenkzeit pro Spieler ihren Meister ermittelten. Erfolgreichster „Schnelldenker“ und damit KSK-Blitzschachmeister 2022 wurde der 28-jährige Küpser Tobias Pfadenhauer, der mit 6,5 Punkten aus acht Partien einen vollen Punkt vor Titelverteidiger Andreas Murmann ins Ziel kam. Rang drei ging an den außer Konkurrenz mitspielenden Moritz Richter (vereinslos, vormals SK Gräfelfing), gefolgt vor KSK-Neuzugang Hakan Düzardic (5/8). Die weiteren Platzierungen: 5. Edgar Stauch, 6. und damit bester Jugendlicher David Schülner, 7. Alexander Mainz, 8. Hans Neuberg und 9. Robin Beetz.

Turniersieger und KSK-Blitzschachmeister 2022 wurde Tobias Pfadenhauer (rechts), den Titel des KSK- Jugenblitzschachmeisters errang David Schülner (Mitte), links Turnierleiter Edgar Stauch.

Edgar Stauch gewinnt Online-Rückkampf Hennebont-Kronach

Beim zweiten Online-Städtevergleichskampf zwischen dem Kronacher Schachklub und dem bretonischen Schachverein „Echiquier Hennebontais“ im Schnellschach (7+5) setzte sich KSK-Schnellschachmeister und Turnierfavorit Edgar Stauch mit 6,5/7 deutlich durch. Rang 2 belegte der Kronacher Neuzugang Hakan Düzardic, der ungeschlagen auf 5,5/7 Punkte kam, den dritten Rang belegte Gilbert Rebhan mit 5/7. Auch die nächsten beiden Plätze gingen mit Walter Lechleitner, der den ersten Vergleichskampf für sich entscheiden konnte, und Johannes Renner an Kronacher Spieler.

Als bester französischer Spieler kam Olivier Francesco mit 4/7 auf dem sechsten Platz ein. Mit 16 Teilnehmern, von denen 14 bis zum Ende des Turniers dabeiblieben, fand der Vergleichskampf auch quantitativ großen Anklang.

Edgar Stauch Kronacher Schnellschach-Vereinsmeister 2022

Die diesjährige Schnellschachmeisterschaft des Kronacher Schachklubs 1882 (KSK), die wie immer zu Beginn der neuen Schachsaison Ende September ausgespielt wurde, war mit 10 Teilnehmern sowohl quantitativ als auch qualitativ gut besetzt. Nach fünf Runden im „Schweizer System“ mit 15 Minuten Bedenkzeit je Spieler und Partie setzte sich KSK-Mannschaftsführer Edgar Stauch, der alle seine Spiele gewann, souverän durch und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Ein starkes Turnier spielte KSK-Neuzugang Hakan Düzardic, der lediglich gegen den Turniersieger verlor, seine restlichen Partien alle gewann und Vizemeister wurde. Das Treppchen vervollständigte Walter Lechleitner, amtierender Kronacher Vereinsmeister im Langschach, der mit 3,5 Punkten auf dem dritten Platz einkam. Bester Jugendspieler wurde David Schülner, der hinter Nico Herpich den fünften Platz belegte. Die weiteren Platzierungen: 6. Hans Neuberg, 7. Robin Beetz, 8. Hans Schmierer, 9. Alexander Mainz und 10. Mert Düzardic.

Turniersieger Edgar Stauch (vorne links) im direkten Duell um den Turniersieg mit dem Zweitplatzierten Hakan Düzardic (vorne rechts), dahinter der spätere Drittplatzierte Walter Lechleitner (zweiter von rechts).

Abschlusstabelle

Siegerfoto (von links nach rechts): Sieger Edgar Stauch, 2. Vorstand Hans Neuberg, Hakan Düzardic (2. Platz) und Walter Lechleitner (3. Platz)

KSK beim Schnellschach-Jubiläumsturnier in Hof vertreten

Beim Schnellschach-Turnier „130 Jahre Schachklub Hof 1892 e. V.“ am 03.09. im PTSV-Sportheim nahmen vom Kronacher Schachklub Nico Herpich und Walter Lechleitner teil.
Sieger des stark besetzten Turniers wurde der frühere Hofer Spitzenspieler Christian Schubert, gefolgt Dieter Seyb und Dirk Müller. Nico belegte mit 4,5/7 Rang 6, Walter mit 3,5/7 Rang 15.

Abschlusstabelle des Hofer Jubiläumsturniers

Großmeister Sanikidze gewinnt 4. Bamberg Open

Spannend bis zum letzten Zug verlief das größte Schachturnier, das je in Bamberg stattfand und in den VIP- Räumen der Brose-Arena eine nahezu ideale Spielstätte gefunden hatte. Letztlich waren über 260 Teilnehmer, gleichmäßig verteilt auf A- und B-Turnier angetreten.

Von der Spitzengruppe konnte nur der in Deutschland lebende, georgische Großmeister Tornike Sanikidze seinen jugendlichen Gegner FM Benedikt Huber bezwingen und wurde so mit einem halben Punkt Vorsprung Turniersieger und Internationaler Fränkischer Meister vor den Mitfavoriten IM Pajeken und GM Khenkin. Bester Jugendlicher war der Ukrainer Artem Lutsko aus Regensburg auf Platz 4. Bestplazierte aus Franken war die ukrainische Jugendliche Yelyzaveta Hrebenshchykova von Noris Tarrasch Nürnberg.

Bester Bamberger und Oberfranke war der Jugendliche Tobias Kolb auf Platz 12 vor Christoph Sesselmann vom SK Kulmbach auf Rang 13, gefolgt vom besten Senior IM Josef Pribyl von Prag/Bamberg auf Platz 14. Beste Dame FM Lara Schulze aus Bremen auf Rang 20.

Im B-Turnier teilten sich die Jugendlichen Tizian Wagner aus Seubelsdorf und Roman Dmytriv aus der Ukraine mit 6 Punkten den 1. Platz, wobei Tizian in der 2. Feinwertung die Nase vorn hatte und auch den Pokal für den besten Franken in der B-Gruppe in Empfang nehmen durfte.

Ein sehr gutes Turnier absolvierte der Kronacher Nico Herpich, der in der starken A-Gruppe vier Punkte aus 7 Partien bei einer DWZ-Performance von 2175 erzielte und sich damit den zweiten Ratingpreis in der Kategorie DWZ < 2000 sicherte.

Hier der Link zur DWZ-Auswertung des A-Turniers

Nico Herpich übersprang beim Bamberg-Open deutlich die 2000-DWZ-Hürde und weist nun eine DWZ von 2034 auf.

Hier der Link zur offiziellen Turnierseite des 4. Bamberg-Open 2022 mit allen Turnierinfos.

Hansi Schmierer KSK-Pokalsieger 2021/2022

In einer dramatischen Partie setzte sich Hansi Schmierer am 15.07.2022 im Finale des KSK-Pokals 2021/2022 gegen Nico Herpich durch. Nach Bauerngewinn und besserer Stellung stand Nico zunächst auf Gewinn, manövrierte sich aber dann in aufkommender Zeitnot durch einen Königsmarsch in eine schwierige Position, was Hansi dann konsequent  der Folge nutzte.

In einem spannenden Finale setzte sich Hansi Schmierer (links) gegen Nico Herpich (rechts) durch

Walter Lechleitner gewinnt 1. Online-Schnellschachturnier der Städtepartnerschaft zwischen Kronach und Hennebont

Nach längerer Turnierpause fand am Montag 11.07.22 zum Start der neu ins Leben gerufenen Schach-Städtepartnerschaft zwischen dem Kronacher SK und dem „Echiquier Hennebontais“ aus der Kronacher Partnerstadt Hennebont in der Bretagne ein Online-Turnier auf lichess statt.

Nach spannenden sieben Runden Schnellschach setzte sich KSK-Altmeister Walter Lechleitner mit 6 Punkten knapp vor Edgar Stauch (5,5 Punkte) und KSK-Jugendspieler David Schülner (5 Punkte) durch. Hinter Tobias Pfadenhauer (4 Punkte) belegten die bretonischen Gastgeber die Plätze fünf bis acht, gefolgt von Alexander Mainz.

Virtuelles Siegertreppchen des 1. Online-Schnellschach-Turniers zwischen Kronach und Hennebont

Das Turnier hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht, eine Fortsetzung ist geplant!

Michal Michalek neuer Oberfränkischer Meister

Das Siegertreppchen der diesjährigen Oberfränkischen EM von links nach rechts: Vizemeister Tizian Wagner (SV Seubelsdorf), Meister Michal Michalek (1. FC Marktleuthen) und der Drittplatzierte Horst Wunder (FC Nordhalben)

Bei der Oberfränkischen Einzelmeisterschaft vom 01.07. bis 03.07.2022 in Kronach konnte Michal Michalek mit 4,5 Punkten aus 5 Partien wieder einmal einen Oberfränkischen Einzelmeistertitel seiner Sammlung hinzufügen. Obwohl es nur ein Ersatzturnier war, fanden sich im Rääbleins im Kronacher Ortsteil Ziegelerden 30 Schachfreunde aus dem ganzen Bezirk ein, um an diesem Wochenende miteinander in Präsenz spielen zu können. Nach einer spannenden Schlussrunde stand am Sonntag Abend die Reihenfolge fest. Neben Turniersieger Michael Michalek vom 1. FC Marktleuthen konnten Tizian Wagner (SV Seubelsdorf) und Horst Wunder (FC Nordhalben) das Treppchen besteigen.

KSK-Spitzenspieler Tobi Becker (links) , hier bei seiner Partie gegen den Neustadter Spitzenspieler Torsten Müller, unterlag in der Schlussrunde Michalek und belegte Rang 4

Endstand und alle Partien unter Ergebnisse des Meisterturniers, ebenso die DWZ-Auswertung Ofr. Meisterturnier.