Archiv der Kategorie: KSK1

KSK belegt bei der Bayerischen Online-Blitz-Mannschaftsmeisterschaft hervorragenden 7. Platz

Bei der am 25.04.2021 online auf der Turnierseite des SK Kelheim ausgetragenen Bayerischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft belegte der Kronacher SK im Endklassement unter den 33. teilnehmenden Teams in der Aufstellung Drago Djeno (8,0), Tobias Becker (8.0), Fabian Hörmann (8,0) und Gilbert Rebhan (6,0) einen hervorragenden 7. Platz.  

Nach 15 Runden 3+2-Blitzpartien standen für den „KSK-Vierer“ 17:13 Mannschaftspunkte zu Buche, unter anderem wurde Vize-Meister Bayern München ein Unentschieden abgerungen.

Souveräner Sieger wurde mit 29:1 Punkten der mit zwei GM und einem IM angetretene  Münchener SC 1836, gefolgt vom FC Bayern München (26:4) und den SF Augsburg (25:5). Vor dem KSK konnten sich noch die SG 1882 Fürth (22:8),  der SC Gröbenzell (20:10) und der SK Tarrasch 1945 München (19:11) platzieren.

Keine Bayerische Schach-Mannschaftsmeisterschaft in der Saison 2020/2021

Das erweiterte Präsidium des Bayerischen Schachbundes hat in seiner Sitzung am 17.12.2020 beschlossen, dass die Bayerische Schach-Mannschaftsmeisterschaft im Spieljahr 2020/21 entfällt. Die neue Saison 2021/2022 soll im Oktober 2021 beginnen. Die Kronacher Erste wird nach ihrem Landesligaabstieg dann wieder in der Regionalliga Nordwest auf Punktejagd gehen.

Aussetzung des Spielbetriebs in den Bayerischen Ligen bis zum 17.01.2021

In der erweiterten Präsidiumssitzung des Bayerischen Schachbunds am 14.11.2020 wurde beschlossen, den Ligaspielbetrieb vorerst bis zum 17.01.2021 auszusetzen. Am 17.12.2020 wird in einer weiteren Sitzung darüber entschieden, ob im Januar ein geregelter Spielbetrieb aufgenommen werden kann bzw. welche Ersatzlösungen möglich sind.

Das Protokoll der BSB-Sitzung vom 14.11.2020 kann unter folgendem Link eingesehen werden.

Wie auf der BVO-Sitzung am 19.09.2020 vom Bezirksverband beschlossen werden die Oberfränkischen Ligen frühestens im Februar 2021 in die neue Saison starten.

Aktueller Stand Schachsaison 2020/21

Nachstehend der aktuelle Stand zum Spielbetrieb in der kommenden Saison 2020/21:

KSK1 (Regionalliga Nordwest)

Nach dem Landesliga-Abstieg spielt die Kronacher Erste im kommenden Spieljahr wieder in der Regionalliga Nordwest. Bzgl. des Spielbetriebs in den Bayerischen Ligen wurden vom BSB-Spielleiter am 22.09.2020 in Abstimmung mit den Vereinen folgende Eckpunkte festgelegt:

  • Freiwillige Teilnahme
  • Bei Nichtteilnahme ruht Spielberechtigung der Mannschaft für eine Saison
  • Aufstiegsmöglichkeit bis in die Oberliga hinein bliebe bestehen
  • Aufstieg aus OL in 2. BL würde nicht gehen
  • Abstiege am Ende von 2020/2021 entfallen
  • Reduzierung der Mannschaftsstärke von 8 auf 6 Stammspieler ist in Evaluation

Die neue Saison soll Ende November 2020 starten.

KSK2 (Bezirksliga Oberfranken West)

Mit der Kreisliga-Meisterschaft hat die Kronacher Zweite den sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksliga Oberfranken West geschafft. Die neue Saison der Oberfränkischen Ligen startet im Februar 2021, der erweiterte Bezirksvorstand macht sich weitere Gedanken zur Durchführung der neuen Saison. Außerdem wurde die Bezirksspielleitung in der BVO-Versammlung am 19.09.2020 ermächtigt, für eine neue Saison die Anzahl der Bretter auf sechs zu verringern und in Ausnahmefällen (Coronabedingter Absage) Geldbußen auszusetzen. Hier der Link zum ausführlichen Bericht zur BVO-Versammlung von Elias Pfann auf der BVO-Website.

KSK3 (Kreisklasse CNLK)

Das junge KSK-Viererteam wurde in der vergangenen Saison souveräner Meister in der Kreisklasse.  Wie es im Schachkreis in der kommenden Saison weitergeht, wird auf der Herbstkreisversammlung am 10.10.2020 in Kronach-Ziegelerden besprochen.

Schachsaison für Kronacher Erste beendet

Mangels spielwilliger Spieler musste der Kronacher SK die letzten beiden Spiele in der Landesliga Nord am 13.09. in Forchheim und am 20.09. zu Hause gegen NT Nürnberg 2 leider absagen. Eine Umfrage im erweiterten Spielerstamm der Mannschaft hatte ergeben, dass die wieder ansteigende Anzahl der Corona-Infektionszahlen und das damit verbundene Risiko sowohl für die eigenen Spieler als auch für die Mitspieler ausschlaggebend für die Spielabsage war. Dass der Kronacher SK mit seiner Meinung bei diesem Thema nicht alleine steht zeigt die Tatsache, dass in der achten Runde der Landesliga Nord nur ein (!) einziger Wettkampf an den Brettern ausgetragen wurde, dabei siegte der SK Klingenberg in Schweinfurt mit 5,5:2,5.
Weitere Details siehe Ligamanager Landesliga Nord

Fortsetzung des Spielbetriebs in den Schachligen

Liebe Mitspieler,

in der vorletzten Woche haben der Bayerische Schachbund (BSB) und der BVO entschieden, die Saison 2019/20 Mitte September fortzusetzen. Voraussetzung ist ein vom bayerischen Schachbund herausgegebenes Hygiene-Konzept, das die Vereine auf ihre Belange hin anpassen und umsetzen müssen. Der BSB und der BVO haben vor, die Saison 2020/21 Mitte November zu starten.

Für die Kronacher Erste bedeutet dass, dass die noch ausstehenden beiden Spiele am 13.09.20 (in Forchheim) und am 20.09.20 (Heimspiel gegen NT Nürnberg II) stattfinden werden.

Ein offizielles Rundschreiben vom BVO hierzu – die noch ausstehende 9. und letzte Runde in den oberfränkischen Ligen wird am 13.09.20 gespielt – hierzu gab es Anfang der Woche, von der bayerischen Spielleitung kam dazu leider bisher noch kein Rundschreiben, lediglich folgende Kurzinfo auf der BSB-Homepage.

Die Vorstandschaft des Schachkreises CNLK hat einen anderen Weg eingeschlagen und beschlossen, die Saison vorzeitig zu beenden d.h. auf die letzte Runde zu verzichten und die Wertung nach aktuellem Tabellenstand vorzunehmen.

Dadurch geht der Meistertitel in der Kreisoberliga an den Kronacher SK II, womit unsere Zweite nach nur einem Jahr wieder in die Bezirksliga West zurückkehrt. Ebenfalls Meister ihrer Klasse ist in der Kreisklasse das junge Team vom Kronacher SK III. Meinen herzlichen Glückwunsch an beide Teams!

Alles weitere zum Spielbetrieb im Schachkreis könnt ihr dem aktuellen CNLK-Rundschreiben entnehmen.

Viele Grüße, Edgar Stauch

Coronavirus legt kompletten Ligabetrieb lahm

Mit sofortiger Wirkung wurde wegen der aktuellen Coronavirus-Pandemie der Schachbetrieb  in allen Schachligen zum 13.03.2020 eingestellt!

Aus diesem Grund werden sowohl die letzten beiden Runden der Bayerischen Schach-Mannschaftsmeisterschaften am 15.03.2020 und 29.03.2020 als auch der letzte Spieltag in den Kreisligen am 21.03.2020 und den oberfränkischen Ligen am 22.03.2020 bis auf unbestimmte Zeit verschoben. Ebenso entfällt der erste Spieltag des Sommerturniers am 03.04.2020.

Mitte April wird die Situation von den Schachverbänden dann neu bewertet.

Bezüglich des Vereinsspielabends des Kronacher Schachklubs gelten folgende Regelungen:

  • Am heutigen Freitag, 13.03., spielt der Schachklub wie angekündigt ab 18:30 Uhr in seinem Wettkampflokal RÄÄBLEINS PIZZERIA in Ziegelerden 81.
  • Es findet kein spezielles Jugendtraining statt, es kann aber Schach gespielt werden – z. B. Partien um die Vereinsmeisterschaft. Da der „Umzug“ kurzfristig erfolgte, sind wir in der Gaststube (Erdgeschoss, hinten, langer Tisch).
  • Infolge der gebotenen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des „Corona“-Infektes wird das Jugendtraining ab sofort bis auf Weiteres eingestellt (Beschluss der Vorstandschaft). Unsere Jugendtrainer sind am Überlegen, ob sie online Material zum eigenen sinnvollen Beschäftigen mit Schach verteilen können.

Wir halten Sie per E-Mail, Presse und auf unserer Homepage auf dem Laufenden, wenn es wieder weiter geht.

7. Ligaspieltag: KSK 1 schrammt in Klingenberg am ersten Mannschaftspunkt vorbei, während KSK2 und KSK3 Tabellenführer bleiben!

Landesliga Nord: SK Klingenberg – Kronacher SK 5:3
Beim alten Rivalen in Klingenberg setzte es für die Kronacher Erste eine knappe Niederlage, die bei besserer Chancenverwertung vermeidbar gewesen wäre. Frank Baumgärtner überraschte seinen Gegner Bernd Zöller mit dem selten gespielten „Londoner System“ und nahm die angebotene Punkteteilung an. Edgar Stauch neutralisierte mit den schwarzen Steinen die Angriffsbemühungen von Tobias Kuhn und erreichte ebenfalls ein Remis. Im Duell der Routiniers ließ Walter Lechleitner gegen den früheren Erlangener Bundesligaspieler Walter Strobel eine gute Möglichkeit aus, um in Vorteil zu kommen, geriet nach einem Figurenopfer seines Gegners in eine unangenehme Stellung und musste wenig später aufgeben. Das erst 13-jährige KSK-Talent Johannes Renner wählte mit Schwarz eine scharfe Eröffnung, ließ dann zu Beginn des Mittelspiels eine gute Chance auf Gegenspiel aus und musste dem kraftvollen Spiel seines Gegners Robert Link geschlagen geben. Seine derzeit starke Form stellte einmal mehr Nico Herpich unter Beweis, der gegen den Klingenberger Top-Scorer Jürgen Wambach einen Bauern opferte, den dadurch generierten Druck in der Folge aufrecht hielt und dank seiner aktiven Figuren Material und die Partie gewann. Haarscharf am ersten Saisonsieg schrammte Alex Becker gegen den Klingenberger Mannschaftsführer Klaus Kraich vorbei. Nach starker Eröffnungsbehandlung besaß der Kronacher zwei Mehrbauern, büßte seinen Vorteil im weiteren Spielverlauf wieder ein und musste sich mit dem halben Punkt zufriedengeben. KSK-Jugendleiter Tobias Pfadenhauer wartete mit einer grundsoliden Leistung und überraschenden Eröffnungswahl auf und einigte sich gegen „Vielspieler“ Klaus Link in einem ausgeglichenen Turmendspiel auf ein Unentschieden. Die längste Partie des Tages fand am Spitzenbrett zwischen Tobias Becker und Fabian Englert statt, in der der Klingenberger Internationale Meister in einer Partie mit Chancen für beide Seiten das bessere Ende für sich hatte. Bereits in zwei Wochen steht für die Kronacher Erste das vorletzte Saisonspiel beim Tabellennachbarn in Forchheim an.
Einzelergebnisse:
Fabian Englert – Tobias Becker 1:0
Tobias Kuhn – Edgar Stauch ½:½
Klaus Kraich – Alexander Becker ½:½
Walter Strobel – Walter Lechleitner 1:0
Jürgen Wambach – Nico Herpich 0:1
Klaus Link – Tobias Pfadenhauer ½:½
Bernd Zöller – Frank Baumgärtner ½:½
Robert Link – Johannes Renner 1:0

Der einzige KSK-Tagessieg in Klingenberg ging auf das Konto von Nico Herpich (vorne links). Im Hintergrund läuft die Partie zwischen KSK-Jugendtrainer Alex Becker (hinten links) und Klaus Kraich.

KSK 2 mit wichtigem Sieg gegen die SF Windheim
War das nun bereits die Entscheidung? Zwei wegweisende Ergebnisse gab es am vergangenen Spieltag der Kreisoberliga, denn im Spitzenspiel besiegte der Kronacher SK im Frankenwaldderby die Schachfreunde Windheim mit einem 6:2-Erfolg, der allerdings etwas zu hoch ausgefallen war. Der hartnäckigste Verfolger, die zweite Mannschaft des SK Michelau, musste sich als bisheriger Dritter dem viertplatzierten TSV Mönchröden beugen. Dadurch schoben sich die „Mönche“ nun auf den zweiten Platz hinter Kronach, der ebenfalls zum Aufstieg in die Bezirksliga West berechtigt. Aufgrund des Restprogramms der beiden Spitzenreiter dürfte da allerdings nichts mehr „anbrennen“.

Kronacher SK 2SF Windheim 6:2
Das Frankenwaldduell zwischen dem Kronacher SK und den Schachfreunden Windheim war schon immer ein hart umkämpftes Spiel, das diesmal noch mehr Zündstoff bot, da der Erste gegen den Tabellenzweiten antrat. Allerdings setzten sich die Kronacher bereits mit kleinen Vorteilen an die Bretter, denn die Windheimer konnten nicht in stärkster Aufstellung antreten. Lange Zeit wurde zunächst um kleinste Vorteile gekämpft, ehe Blinzler, der bisher alle seine Spiele gewinnen konnte, im Endspiel gegen Wrobbel die Oberhand behielt. Als glücklich muss der zweite Kronacher Sieg bezeichnet werden, denn Schmierer hatte zwar gegen Zenetti zwei Läufer für einen Turm, doch übersah der Windheimer, dass er einen der beiden Läufer einsperren konnte, was ihm einen großen Vorteil eingebracht hätte. Zu allem Überfluss ließ er anschließend auch noch eine Remisvariante aus, so dass Kronach auf 2:0 davon ziehen konnte. Als ausgesprochener Glücksgriff erwies sich die Reaktivierung von Frank Seigert, der sehr bedächtig spielte und das Remisgebot des Gegners mit einem starken Bauernzug konterte, der zur Linienöffnung führte. Ein anschließender Qualitätsgewinn genügte ihm dann gegen Zenetti um ebenfalls einen ganzen Punkt beizusteuern. Beim Stand von 3:0 kam es nun an Brett 2 zwischen Tobias Pfadenhauer und Oliver Christof in einer Partie, die nie die Remisbreite überschritt, zur Punkteteilung. Eine zweischneidige Eröffnung führte zwischen Kronachs Nachwuchstalent Johannes Renner und Markus Bergmann zu einem Wettkampf in dem mehrmals die Vorteile wechselten. Das bessere Ende hatte schließlich jedoch Renner auf seiner Seite, da Bergmann im Endspiel den Weg zum Remis nicht sah. Und auch am Spitzenbrett sah Hakan Düzardic bereits als Sieger aus, doch Baumgärtner steckte nicht auf, und erreichte mit einem Minusbauer noch ein achtbares Remis.  Hakans Bruder Mert Düzardic gewann in der Eröffnung gegen Dieter Seidel einen Gambit-Bauern. Allerdings holte sich der erfahrene Kronacher diesen zurück und einen weiteren dazu und kam dadurch selbst in Vorteil. Diesen ließ er sich im Turmendspiel nicht mehr nehmen und holte den fünften vollen Punkt für die Gastgeber. So war lediglich Hans Neuberg der einzige Kronacher, der seinem Gegner einen Sieg ermöglichte, da er nach einigen schwachen Damenzügen nacheinander in ein Endspiel geriet, das schließlich nicht zu halten war.
Baumgärtner, Frank – Düzardic, Hakan ½:½
Pfadenhauer, Tobias – Christof, Oliver ½:½
Renner, Johannes – Bergmann, Markus 1:0
Schmierer, Hans-Joachim – Zenetti, Michael 1:0
Neuberg, Hans-Gerhard – Vetter, André 0:1
Seigert, Frank – Richter, Michael 1:0
Seidel, Dieter – Düzardic, Mert 1:0
Blinzler, Hans – Wrobbel, Thorsten 1:0
-hn-

Auch KSK 3 bleibt Tabellenführer!
Einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machte der Kronacher SK 3. Doch da den Coburgern mit drei Spielern ein 3:1-Sieg in Tettau gelang, ist trotz des Erfolgs des Kronacher SK 3 mit dem gleichen Ergebnis gegen den TSV Oberlauter 2 der Kampf um den Titel immer noch offen. Da Tabellenführer Kronach 3 mit sechs Spielern in der letzten Runde in Tettau antreten muss, wäre eine Niederlage bei einem gleichzeitigen Coburger Sieg in Steinwiesen möglicherweise fatal.

Kronacher SK 3  TSV Oberlauter 2  3:1
Nach jeweils einem schwachen Zug der Gegner am zweiten Brett war die Partie von David Müller gegen Tim Eisentraut, wieder ausgeglichen, sodass sich beide Spieler auf die Punkteteilung einigten. Lange Zeit wehrte sich der Nachwuchsspieler Marc Uhlig gegen den erfahrenen Uwe Barthold, der bisher alle seine Partien gewinnen konnte, doch wurde ihm sein zu schnelles Spiel zum Verhängnis, da er eine Figur und in der Folge auch die Partie verlor. David Schülner spielte gewohnt sicher, baute kleine Vorteile immer weiter aus, siegte schließlich mit einem Turm mehr und bleibt dadurch ebenfalls weiterhin ohne Niederlage. Zwischenzeitlich hatte auch Robin Beetz am ersten Brett ein Remis angeboten, was sein Gegner auch annahm, da er sich den Gewinn des für ihn leicht vorteilhaften Springerendspiels nicht zutraute. Als Tabellenführer geht KSK 3 durch den 3:1-Erfolg in die letzte Runde.
Beetz, Robin – Wolf, Yannik ½:½
Müller, David – Eisentraut, Tim ½:½
Schülner, David – Heinrich, Daniel 1:0
Barthold, Uwe – Uhlig, Marc 1:0
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KSK 2 empfängt im Spitzenspiel Windheim, KSK 3 will weiße Weste verteidigen, KSK 1 muss nach Klingenberg reisen

In der Kreisoberliga sind die „Topp-Vier“ in der 8. und vorletzten Runde unter sich. Spitzenreiter KSK 2 empfängt im Frankenwaldderby am Samstag 29.02.2020 den punktgleichen Tabellenzweiten SF Windheim, parallel dazu muss der Dritte SK Michelau 2 beim Vierten TSV Mönchröden antreten. In der Kreisklasse möchte Tabellenführer KSK 3 mit einem  Heimsieg gegen Schlusslicht TSV Oberlauter 2 einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Die beiden Spiele finden um 14:00 Uhr im oberen Saal von Rääblein’s Pension und Pizzeria in Ziegelerden statt, Zuschauer sind herzlich willkommen!

In ganz anderen Tabellenregionen bewegt sich derzeit KSK 1 in der Landesliga Nord. Der Aufsteiger reist als abgeschlagener und immer noch punktloser Tabellenletzter in der 7. Runde am Sonntag 01.03.2020 zum alten Rivalen SK Klingenberg, Spielbeginn ist hier um 11:00 Uhr.

6. Ligaspieltag: KSK 1 bricht nach gutem Beginn ein

Landesliga Nord: Kronacher SK 1 – TSV Kareth-Lappersdorf  1,5:6,5
Gegen den Tabellenführer aus der Oberpfalz konnte die Kronacher Erste nur die ersten ca. 2 ½ Stunden mithalten. Als erster musste Alexander Becker die Segel streichen, der nach chancenreicher Eröffnung in zweischneidiger Stellung einen falschen Plan fasste und den Königsangriff seines renommierten Gegners Roland Speckner nicht mehr parieren konnte. Am Spitzenbrett erspielte sich Tobias Becker mit den schwarzen Steinen gegen Martin Heika in einer positionell geführten Partie ein sicheres Remis und verbuchte damit seinen ersten halben Zähler in dieser Saison. Gilbert Rebhan spielte aus der Eröffnung heraus beherzt auf Angriff, konnte jedoch nicht verhindern, unterschätzte dann aber das Gegenspiel von FM Ralf Grabert und musste nach Figurenverlust aufgeben. KSK-Jugendleiter Tobias Pfadenhauer zeigte mit den schwarzen Steinen ein schnörkelloses Spiel und erzielte gegen Dominik Kaiser ein ungefährdetes Unentschieden. Walter Lechleitner agierte gegen den früheren Bayreuther und Oberfränkischen Meister Andreas Hilge lange Zeit auf Augenhöhe, musste dann aber die Aktivierung der gegnerischen Figuren mittels Baueropfer zulassen und sah sich aufgrund der zahlreichen Drohungen gegen seinen König zur Aufgabe gezwungen. Im Duell der Mannschaftsführer opferte Edgar Stauch gegen Christoph Eichinger bereits in der Eröffnung einen Bauern, gab kurz darauf auch noch eine Figur, ließ dann eine gute Chance in Vorteil zu kommen aus und gab kurze Zeit später aufgrund des Materialnachteils auf. Heinrich Horther besaß lange Zeit die bequemere Stellung, gab dann jedoch zwei Bauern für Spiel und konnte den Gegenangriff von Manuel Kues nicht mehr parieren. Bei seinem ersten Einsatz in der ersten Mannschaft setzte der oberfränkische U14-Jugendmeister Johannes Renner seinen Gegner Matthias Melcher mit aktiven positionellen Zügen von Anfang an unter Druck und erzielte aus der Position der Stärke heraus eine ungefährdete Punkteteilung.
Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Martin Heika ½:½
Edgar Stauch – Christoph Eichinger 0:1
Alexander Becker – Roland Speckner 0:1
Gilbert Rebhan – Ralf Grabert 0:1
Walter Lechleitner – Andreas Hilge 0:1
Heinrich Horther – Manuel Kues 0:1
Tobias Pfadenhauer – Dominik Kaiser ½:½
Johannes Renner – Matthias Melcher ½:½

Der erst 13-jährige Johannes Renner (vorne rechts) zeigte bei seinem Debut in der Ersten eine starke Leistung und hätte beinahe für den einzigen KSK-Tagessieg gesorgt

Walter Lechleitner (vorne links) im Duell mit dem ehemaligen Bayreuther Andreas Hilge