Archiv für den Autor: Edgar Stauch

KSK-Teams am kommenden Spieltag auf Reisen

Am drittletzten Saisonspieltag am 23./24.02. sind alle drei KSK-Teams auf Reisen.
Bereits am Samstag 23.02.19 reist in der Kreisklasse CO/LIF/KC KSK 3 (6:2 Punkte, Rang 2) nach Einberg (5:3 Punkte, Rang 4), Spielbeginn ist um 14:00 Uhr. Am Sonntag dem 24.02.19 tritt in der Bezirksliga Oberfranken West KSK 2 (3:9 Punkte, Rang 9) um 09:00 Uhr als Außenseiter bei der SG Hollfeld/Memmelsdorf (9:3 Punkte, Rang 2) an. Um 10:00 Uhr startet in der Regionalliga Nordwest dann der Wettkampf von KSK 1 (9:3 Punkte, Rang 2) beim SV Würzburg 2 (2:10 Punkte, Rang 10), in dem die Kronacher als Favorit gehen.

Kronacher Teams vor schweren Heimaufgaben

Am kommenden Sonntag dem 03.02.19 um 10:00 Uhr empfängt in der Regionalliga Nordwest die Kronacher Erste (7:3 Punkte, Rang 3) die SpVgg Stetten (3:7 Punkte, Rang 7), gegen die es in den bisherigen drei Duellen noch nie zu einem Sieg reichte. Bereits um 09:00 Uhr beginnt in der Bezirksliga Oberfranken West das Heimspiel der Kronacher Zweiten (3:7 Punkte, Rang 8) gegen den souveränen Tabellenführer SSV Burgkunstadt (10:0 Punkte, Rang 1). Die beiden Spiele finden im Gasthaus Weber im Kronacher Ortsteil Gehülz statt.

KSK 2 bricht gegen Tettau den Bann, KSK 1 und KSK 3 mit Teilerfolgen

Regionalliga Nord-West: Kronacher SK 1 – SV Seubelsdorf 4:4

Das Nachbarduell gegen den in Bestbesetzung angetretenen Aufsteiger aus Seubelsdorf endete mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Nach den schnellen Auftaktremisen von Alexander Becker und Edgar Stauch – ihre beiden leicht favorisierten Gegner waren an diesem Tag nicht in Kampflaune – übersah Tobias Pfadenhauer in bereits gedrückter Stellung gegen Dr. Uwe Voigt eine zweizügige Kombination, die ihm Dame und Partie kostete. Am „Jugendbrett“ lieferten sich Nico Herpich und Tobias Kolb eine spannende Partie, die trotz ungleicher Materialverteilung mit einem Unentschieden endete. Gilbert Rebhan setzte gegen Iwan Adamovic bereits in der Eröffnung das Brett in Flammen, musste in der Folge einige bange Momente überstehen, wurde aber für seinen Angriffsmut mit dem vollen Punkt belohnt. Nachdem Walter Lechleitner in der Eröffnung die beiden von Marko Hofmann angebotenen Gambitbauern mitgenommen hatte, übersah der Kronacher Vereinsmeister ausgangs des Mittelspiels eine Mattdrohung, die den sofortigen Partieverlust zur Folge hatte. Heinrich Horther setzte seinen Gegner Christian Gebhardt von Anfang an unter Druck und schien bereits auf der Siegesstraße, musste sich aber nach einer Ungenauigkeit mit dem halben Punkt zufriedengeben. Am Spitzenbrett zeigte Tobias Becker gegen den klar favorisierten Jürgen Gegenfurtner eine starke Leistung. Bereits ausgangs der Eröffnung startete er gegen den weißen König einen unwiderstehlichen Angriff und führte diesen mit einer sehenswerten Kombination siegreich zu Ende.

Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Jürgen Gegenfurtner 1:0
Edgar Stauch – Michal Michalek remis
Alexander Becker – Markus Bergmann remis
Gilbert Rebhan – Iwan Adamovic 1:0
Walter Lechleitner – Marko Hofmann 0:1
Heinrich Horther – Christian Gebhardt remis
Tobias Pfadenhauer – Dr. Uwe Voigt 0:1
Nico Herpich – Tobias Kolb remis
-es-

Am Spitzenbrett gelang Tobias Becker (rechts) ein sehenswerter Angriffssieg gegen den klar favorisierten Seubelsdorfer Jürgen Gegenfurtner

Gilbert Rebhan (vorne rechts) setzte sich dank Angriffsschach gegen Iwan Adamovic durch, KSK-Vereinsmeister Walter Lechleitner (hinten rechts) musste sich Marko Hofmann geschlagen geben

Bezirksliga West: Kronacher SK 2TSV 1860 Tettau 1 5:3

Im Vergleich zur geplanten Aufstellung musste beim Kronacher SK 2 diesmal lediglich auf einer Position mit Johannes Renner ein Nachrücker spielen. Gegen die Überraschungsmannschaft der Saison war es jedoch insbesondere ihm zu verdanken, dass der erste Mannschaftssieg gelang. Doch der Reihe nach: Bereits nach sehr kurzer Spielzeit bot Ferdinand Hager (TSV) seinem Kontrahenten die Punkteteilung an, die Dominik Kessel nach kurzem Überlegen auch annahm, da er keine Vorteile auf seiner Seite sah. Insgesamt spielten die Kronacher diesmal sehr solide und zum Teil mit schönem Angriffsschach und so gelang es Hans Blinzler auch bereits im Ausgang der Eröffnung den gegnerischen König bloßzustellen. Nachdem sein letzter Verteidiger eliminiert war, gab Dr. Ratomir Radomirovic auf. Um nicht, wie schon geschehen, durch einen Konzentrationsfehler um die Früchte seines Spiels gebracht zu werden, bot nun Dieter Seidel seinem Gegner Lutz Müller-Welt remis an, was dieser akzeptierte. Hans-Joachim Schmierer war bemüht den Damenflügel von Thomas Münch aufzureißen, doch verteidigte dieser sich geschickt und so gab es auch an diesem Brett ein Unentschieden. Nun jedoch kam die Stunde des Youngsters, der sich diesmal nicht mit jugendlichem Leichtsinn durchsetzte, sondern mit bedächtigem Spiel auf einen Fehler des erfahrenen Willy Güntsch wartete. Dann schlug er jedoch zu, eroberte durch eine Kombination einen ganzen Turm und spielte anschließend die Partie sicher nach Hause. Dass Tettau nun durch einen Sieg von Friedel Tomaschko gegen Hans Neuberg, der einen durchgepreschten Bauer nur durch Turmverlust beseitigen konnte, etwas herankam, war nicht weiter tragisch. Denn Lieb hatte einen in der Eröffnung erzielten Bauerngewinn bis ins Endspiel verteidigt und konnte diesen durch korrektes Positionsspiel einen Zug früher als der Gegner zur Dame umwandeln. Einen starken Tag hatte auch Frank Baumgärtner, der sich keinen einzigen gravierenden Fehler leistete und lediglich das Pech hatte, dass Steffen Kirchhübel stets noch eine Verteidigung fand. Trotz leichter Vorteile war er am Ende ebenfalls mit der Punkteteilung einverstanden, da der Kronacher Sieg schon sicher war.

Neuberg, Hans-Gerhard – Tomaschko, Friedrich 0:1
Schmierer, Hans-Joachim – Münch, Thomas ½:½
Baumgärtner, Frank – Kirchhübel, Steffen ½:½
Kessel, Dominik – Hager, Ferdinand ½:½
Lieb, Rudolf – Niehaus, Marco 1:0
Seidel, Dieter – Müller-Welt, Lutz ½:½
Blinzler, Hans – Dr. Radomirovic, Ratomir 1:0
Renner, Johannes – Güntsch, Willy 1:0
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So sehen Sieger aus: KSK-Vorstand Hans Blinzler (vorne links) und Johannes Renner (hinten links) brachten die Kronacher Zweite gegen Tettau mit ihren schön herausgespielten Erfolgen auf die Siegesstraße

Kreisklasse: Kronacher SK IIIFC Nordhalben II 3:3

Nordhalben reiste statt mit sechs lediglich mit vier Spielern an, weshalb die beiden Schülner-Geschwister kampflos die Brettpunkte erhielten. Während David Müller gegen Michael Heinisch anschließend am dritten Brett chancenlos war, erzielte Jugendspieler Tarek Becic gegen den erfahrenen Willi Köstner eine verdiente Punkteteilung. Da am Nachbarbrett der Mannschaftskamerad gerade einen vielversprechenden Angriff startete, gab Alexander Mainz seine Partie gegen Tobias Köstner ebenfalls Remis. Doch Uwe Barthold geriet schließlich in Zeitnot und damit etwas außer Tritt. Weil er in den letzten 5 Minuten bis zur Zeitkontrolle nicht mitschreiben musste, war er sich zudem über die genaue Zügezahl nicht sicher und machte – um sicherzugehen – noch einen schnellen Zug, der sich dann jedoch als Fehler herausstellte und schließlich die Partie kostete. So endete der Wettkampf 3:3!

Mainz, Alexander – Köstner, Tobias ½:½
Barthold, Uwe – Birke, Stefanie 0:1
Müller, David – Heinisch, Michael 0:1
Becic, Tarek – Köstner, Willi ½:½
Schülner, David – kampflos  +:-
Schülner, Benedikt – kampflos +:-
-hn-

Erster Spieltag im neuen Jahr steht für KSK im Zeichen der Schachkreis-Derbys

Am ersten Spieltag im neuen Jahr haben alle drei KSK-Teams Heimrecht. Bereits am Samstag 19.01.19 steht in der Kreisklasse das Frankenwald-Derby zwischen KSK 3 (5:1 Punkte, Rang 2) und dem FC Nordhalben II (4:2 Punkte, Rang 3) an. Am kommenden Sonntag dem 20.01.19 um 10:00 Uhr empfängt in der Regionalliga Nordwest KSK 1 (6:2 Punkte, Rang 4) den Nachbarn SV Seubelsdorf (2:6 Punkte, Rang 7) zum ersten Ligawettkampf seit 1993! In der Bezirksliga Oberfranken West kämpft bereits um 09:00 Uhr KSK 2 (1:7 Punkte, Rang 10) in einem weiteren Derby gegen den Überraschungszweiten TSV Tettau (6:2 Punkte, Rang 2) fast schon um seine letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Johannes Pfadenhauer setzt sich die Oberfränkische Schachkrone auf

Bei den vom 03.01. bis 06.01.2019 in Schney bei Lichtenfels stattgefundenen Oberfränkischen Schachtagen gewann das erst 22-jährige passive KSK-Mitglied Johannes Pfadenhauer, der aktiv für den TSV Bindlach im Einsatz ist, das mit 59 Teilnehmer gut besetzte offene Meisterturnier und kürte sich damit zum Oberfränkischen Seniorenmeister 2019. Ein starkes Turnier spielte Gilbert Rebhan, der als Nummer 17 der Setzliste im Endklassement den sechsten Rang belegte. Wenig lief hingegen bei Frank Baumgärtner zusammen, der das Turnier auf Platz 52 beendete.

Zur Jugend: In der U18, die mangels Teilnehmer in das Meisterturnier integriert wurde, Nico Herpich hinter Turnierfavorit Pablo Wolf vom SC Bamberg den zweiten Platz, der zur Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft berechtigt.  In der U16 belegte Robin Beetz den zehnten Platz, der Sieg ging an den Regionalliga-Spieler Tobias Kolb vom SV Seubelsdorf. In der U14 musste Johannes Renner den punktgleichen Jan Bieberle (SC Höchstadt) und Nikolai Evseychev (TSV Oberlauter) trotz der besten DWZ-Performance aufgrund der Zweitwertung knapp den Vortritt lassen. In der U12 belegte David Schülner einen hervorragenden dritten Platz, sein Bruder Benedikt kam auf Rang 10 ein. Bei der U10/U8 spielte kein Kronacher Vertreter mit.

Auch beim Blitzturnier der Senioren setzte sich mit Titelverteidiger Kurt-Georg Breithut ein passives KSK-Mitglied durch. Von den KSK-Aktiven erreichte Andreas Murmann einen guten siebten Rang, Gilbert Rebhan kam bei den 32 Teilnehmern auf Platz 13 ein. Beim Jugend-Blitzturnier der U14 bis U20 erspielte sich Nico Herpich einen hervorragenden zweiten Platz, Johannes Renner belegte hier den achten Rang,

Alle Ergebnisse und viele weitere Berichte zu den Oberfränkischen Meisterschaften 2019 sind unter dem Link Oberfränkische Schachtage 2019 einsehbar.

Hans Neuberg im Halbfinale des Oberfränkischen Einzelpokals ausgeschieden

Im Halbfinale des Oberfränkischen Einzelpokals 2018/2019, auch als Dähne-Pokal bekannt, unterlag der Kronacher Spielleiter und Titelverteidiger Hans-Neuberg dem nach DWZ deutlich favorisierten Neustadter Leon Bauer. Nach ausgeglichener Eröffnungsphase eroberte der mit den schwarzen Steinen spielende Hans Neuberg einen Bauern, musste aber dafür auf das Rochaderecht verzichten. In der Folge erhöhte Leon immer mehr den Druck gegen den in der Mitte stecken gebliebenen schwarzen König und führte die nach einer schönen Kombination siegreich zu Ende.

Gute Laune trotz Kampfschach zwischen KSK-Spielleiter Hans Neuberg (links) und seinem Neustadter Kontrahenten Leon Bauer (rechts)

KSK-Jugend-Adventsfeier gut besucht

Die Einladung von KSK-Vorstand Hans Blinzler zu „einer halben Stunde im Advent“ am 21.12. im Rahmen der Jugendstunde wurde sowohl von den Jugendlichen als auch von der Vorstandschaft gut angenommen. Für die musikalische Untermalung sorgten Alex Becker am Klavier und Benni Schülner mit dem Tenorhorn. Hans Blinzler, Hans Neuberg, Nico Herpich und Edgar Stauch trugen Weihnachtsgeschichten und -gedichte vor, Weihnachtslieder wurden gemeinsam gesungen und nach der Nikolaus-Bescherung durch Vorstand Hans Blinzler wurde sowohl von den Jugendlichen als auch von den Erwachsenen auch noch kräftig Schach gespielt.

KSK-Vorstand Hans Blinzler führte durch die vorweihnachtliche halbe Stunde im Advent

Benni Schülner spielte weihnachtliche Klänge auf dem Tenorhorn

Das Jugendschach durfte nach der Bescherung natürlich auch nicht zu kurz kommen

 

Freud und Leid am 3. Advent in Höchstadt: KSK 1 revanchiert sich für Vorjahresniederlage, KSK 2 ohne Fortune

Regionalliga Nord-West: SC Höchstadt 1 – Kronacher SK 1 3:5

Die Kronacher Erste wurde ihrer Favoritenrolle in Höchstadt gerecht und revanchierte sich für die im Vorjahr erlittene Niederlage. Nach dem Auftaktremis von Edgar Stauch gegen Christian Koch in ausgeglichener Stellung nutzte KSK-Spielleiter Hans Neuberg bei seinem Debut in der Ersten einen groben Fehler von Michael Gorka zum Sieg. Nico Herpich lieferte sich mit Oliver Mönius eine schwerblütige Positionspartie und nahm ausgangs des Mittelspiels das gegnerische Remisangebot an. Einmal mehr setzte Walter Lechleitner das Brett mit einem Figurenopfer in Flammen, übersah dann jedoch die Gewinnfortsetzung und musste sich seinem zäh verteidigenden Gegenüber Alexander Mönius geschlagen geben. Alexander Becker überraschte Michael Brunsch mit einer ausgefallenen Eröffnungswahl und erzielte in der Folge mit den schwarzen Steinen eine sichere Punkteteilung. Fabian Hörmann merkte man bei seinem ersten Einsatz in der Ersten die mangelnde Spielpraxis nicht an. Er setzte die Schwachstellen seines Gegners Tobias Schwarzmann konsequent unter Druck und eroberte entscheidendes Material, was ihm einen ungefährdeten Sieg und Kronach die erneute Führung einbrachte. Tobias Pfadenhauer zeigte gegen Holger Schwarzmann im Endspiel eine gekonnte Verteidigungsleistung und steuert mit seinem Remis einen weiteren halben Zähler bei. Am Spitzenbrett ließ sich Tobias Becker von der angriffslustigen Spielweise Peter Seidels nicht überraschen, gewann in der Folge einige Bauern und stellte mit seinem Sieg den Kronacher Mannschaftserfolg sicher. Durch diesen Sieg überwintert die Kronacher Erste in der Spitzengruppe der Regionalliga Nordwest.

Einzelergebnisse:
Peter Seidel – Tobias Becker 0:1
Christian Koch – Edgar Stauch remis
Tobias Schwarzmann – Fabian Hörmann 0:1
Michael Brunsch – Alexander Becker remis
Alexander Mönius – Walter Lechleitner 1:0
Holger Schwarzmann – Tobias Pfadenhauer remis
Oliver Mönius – Nico Herpich remis
Michael Gorka – Hans Neuberg 0:1
-es-

Tobias Becker (vorne links) zeigte am Spitzenbrett eine starke Leistung und siegte verdient.

Erster Einsatz, erster Sieg! So kann es für Fabian Hörmann (vorne rechts) in dieser Saison weitergehen.

Mit KSK-Spielleiter Hans Neuberg stach auch der zweite KSK-Joker in Höchstadt

Bezirksliga West:  SC Höchstadt 2 – Kronacher SK 2 4½:3½

Einzelergebnisse:
Gorniak, Janusz – Schmierer, Hans-Joachim ½:½
Götzel, Alfred – Baumgärtner, Frank ½:½
Schulz, Reiner – Kessel, Dominik ½:½
Schulz, Horst – Seidel, Dieter 1:0
Pfann, Elias – Blinzler, Hans 0:1
Metzner, Peter – Renner, Johannes 0:1
Bauschke, Norman – Barthold, Uwe 1:0
Roppelt, Rüdiger – Beetz, Robin 1:0

Für eine kleine Sensation sorgte Johannes Renner (vorne links), der seinen 350 DWZ-stärkeren Gegner mit einem Kombinationsfeuerwerk nach allen Regeln der Schachkunst überspielte

 

KSK 1 und KSK 2 reisen nach Höchstadt, KSK 3 ist spielfrei

Am kommenden Sonntag dem 16.12. steht in Höchstadt der „Städtevergleich“ zwischen Kronach und Höchstadt an. KSK 1 (4:2 Punkte, Rang 5) strebt in der Regionalliga Nordwest beim SC Höchstadt 1 (2:4 Punkte, Rang 7) den Ausbau des erfolgreichen Saisonstarts an. In der Bezirksliga Oberfranken West geht KSK 2 (1:5 Punkte, Rang 9) als leichter Underdog in das Duell mit dem SC Höchstadt 2 (2:4 Punkte, Rang 7). In beiden Begegnungen sind spannende Partien zu erwarten!

KSK 1 stürzt Tabellenführer, KSK 2 und KSK 3 mit Teilerfolgen

Regionalliga Nord-West: Kronacher SK 1 – SF Sailauf  5:3

Ein hartes Stück Arbeit hatte die Kronacher Erste am Totensonntag zu verrichten, bis der Sieg gegen den Tabellenführer aus dem Vorspessart feststand. Tobias Pfadenhauer sah sich zunächst starkem Druck von Christian Fäth ausgesetzt und nahm daher das Remisangebot seines Gegners an. Heinrich Horther kam gegen den Sailaufer Mannschaftsführer Robin Hasenstab gut aus der Eröffnung, erhielt nach einem Konter eine zweischneidige Stellung und nahm ebenfalls das angebotene Remis an. Mannschaftsführer Edgar Stauch wählte in unklarer Stellung das falsche Feld für seine Dame und musste sich kurz darauf der Sailaufer Nachwuchshoffnung Magnus Junker geschlagen geben. Am Spitzenbrett verteidigte sich Tobias Becker gegen Alexander Zentgraf mit den schwarzen Steinen umsichtig und erzielte eine sichere Punkteteilung. Im Duell der Youngster opferte Nico Herpich gegen Tom Kissel Material für Angriff und wurde dafür mit dem vollen Punkt belohnt. Walter Lechleitner zeigte gegen Klaus Oster eine starke Partie, überspielte seinen Gegner aus der Eröffnung heraus und brachte mit seinem souveränen Sieg den KSK in Front. Nichts für schwache Nerven war die Partie von Gilbert Rebhan gegen Gebhard Elbert. Nach passiver Eröffnungsbehandlung erhielt der Sailaufer eine glatte Gewinnstellung, geriet dann aber nach einem schwachen Zug noch in ein Mattnetz. Mit nur noch wenigen Sekunden Bedenkzeit auf der Uhr setzte der Kronacher dann matt, woraufhin der Sieg für Kronach feststand. Alex Becker wehrte das spekulative Figurenopfer des Sailaufer Urgesteins Norbert Aßmann kaltblütig ab, kam in der Folge in Vorteil, forcierte dann aber die Punkteteilung, da der Mannschaftskampf bereits entschieden war.

Einzelergebnisse:
Tobias Becker – Alexander Zentgraf remis
Edgar Stauch – Magnus Junker 0:1
Alexander Becker – Norbert Aßmann remis
Gilbert Rebhan – Gebhard Elbert 1:0
Walter Lechleitner – Klaus Oster 1:0
Heinrich Horther – Robin Hasenstab remis
Tobias Pfadenhauer – Christian Fäth remis
Nico Herpich – Tom Kissel 1:0
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Die „KSK-Mittelachse“ Gilbert Rebhan (links vorne) und Walter Lechleitner (links hinten) hatte mit ihren Siegen maßgeblichen Anteil am Kronacher Erfolg gegen Tabellenführer Sailauf.

Nico Herpich (rechts) setzte sich dank mutigem Angriffsschach im Duell der Youngster durch.

Bezirksliga West:  Kronacher SK 2 – TSV Mönchröden 4:4

In einem spannenden Wettkampf der dritten Runde ging es bereits gegen den Abstieg. Stundenlang herrschte knisternde Spannung im Spielsaal und bis zum letzten Zug der letzten Partie blieb das Match zwischen zwei Teams, die im Vorjahr punkt- und auch brettpunktgleich dem Abstieg entgehen konnten, sehr spannend.

Zum Auftakt gab es an den Brettern 5 und 6 zwei Remisen, wobei sich die Kronacher allerdings etwas mehr erwartet hatten. Seidel spielte diesmal sicher, aber auch ohne Risiko, während Blinzler konsequent auf eine Bauernschwäche spielte, in abgeriegelter Stellung jedoch kein Durchkommen fand (1:1). Dominik Kessel musste der deutlich größeren Erfahrung seines Gegners Tribut zollen und verlor im unübersichtlichen Mittelspiel Material, während sich Johannes lang nach längerer Spielpause bald zurechtfand und mit den aktiveren Figuren nach gut zwei Stunden verdient den vollen Punkt holte (2:2). Erst eine ganze Stunde später stellten am Spitzenbrett Hans Schmierer und sein offensichtlich gleich starker Kontrahent ihre jeweiligen Gewinnversuche ein und beendeten ihre Partie mit einem leistungsgerechten Friedensschluss. (2,5:2,5).  Nun ging es Schlag auf Schlag. Am 7. Brett, wo origineller Weise der mit Abstand älteste der 16 Spieler, der 83-jährige Mönchrödener Anton Zeik gegen den deutlich jüngsten Kronacher, den 12-jährigen Johannes Renner antrat, setzte sich am Ende die reiche Erfahrung des noch eine scharfe Klinge spielenden Altmeisters gegen drängende Jugend durch und die Rödentaler gingen in Führung (2,5:3,5). An Brett 2 schenkten sich Baumgärtner und Redl nichts. Obwohl der Mönchrödener schließlich in Vorteil zu kommen schien, musste er wegen seiner Zeitprobleme ins Remis einwilligen (3:4). Der Wettkampf schien nun für Kronach verloren, da Rudi Lieb trotz Qualitätsvorsprung gegen das Läuferpaar kein Rezept fand. Trotzdem hatte der beim KSK als Verteidigungskünstler bekannte Lieb mit zähem Gegenspiel am Ende Erfolg und gewann nach fehlerhafter Endspielbehandlung Eisenachers. Damit stand ein wohl gerechtes 4:4-Unentschieden fest, worüber sich die Gastmannschaft sichtlich mehr freute als die nun auf dem vorletzten Platz liegende Kronacher „Reserve“.

Einzelergebnisse:
Hans Schmierer – Stefan Reitzler remis
Frank Baumgärtner – Thorsten Redl remis
Dominik Kessel – Frank Oppel 0:1
Rudolf Lieb – Bernd Eisenacher 1:0
Dieter Seidel – Jürgen Eisenacher remis
Hans Blinzler – Martin Bauer remis
Johannes Renner – Anton Zeik 0:1
Johannes Lang – Klaus Friedl 1:0
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Er kam, sah und siegte – in seinem ersten Spiel für KSK 2 steuerte Johannes Lang (links) einen wichtigen Sieg beim 4:4-Unentschieden gegen Mönchröden bei.

Kreisklasse: Kronacher SK 3 – TSV Tettau 2 2:2

In einem spannenden Wettkampf trotzte Tettau II der gut aufgestellten Kronacher „Dritten“ ein verdientes Unentschieden ab. Blinzler hatte einen Bauern mehr, als Güntsch mit einem tollen Figurenopfer die Partie noch „drehen“ konnte. Müller behandelte das Mittelspiel besser als sein junger Gegner und siegte verdient. Tröbs konnte auf Dauer dem Druck der gegnerischen Figuren nicht standhalten und verlor. Martin hatte in seinem ersten Spiel in der Kreisklasse eine gute Stellung erreicht, im Endspiel war jedoch der Kronacher stärker. Insgesamt ging die Punkteteilung in Ordnung.

Einzelergebnisse:
Willy Güntsch – Hans Blinzler 1:0
Jürgen Müller – Johannes Renner 1:0
Rainer Tröbs – Uwe Barthold 0:1
Alfons Martin – Jonas Burger 0:1
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